Filmclub – Filme aus der DDR

FILMCLUB

Unser langjähriges Vereinsmitglied Michael Wörner organisiert in diesem Jahr einen Filmclub mit vielen interessanten deutschen Werken – für alle Interessierten reichen wir seine Ankündigung gerne weiter (bei Rückfragen meldet Euch einfach bei Michael):

Mittwoch um 18 Uhr, bei H. Reuter- Äijälänkuja 6, Jyskä, Vainölä

Die besten DEFA-Filme aller Zeiten im Filmclub zum Träumen an langen dunklen Winterabenden der Kamoszeit, mit anschließender Kaffeetafel

11.1.2012 Die Spur der Steine, gedreht 1966, erst 1989 zugelassen für die Kinos der DDR. Ein selbstherrlicher Anarchotyp, der hervorragende Zimmermann (Manfred Krug) spielt überdeutlich aus dem Leben in der DDR. Ungekrönter König auf der Großbaustelle ist der Brigadier Hannes, weil er dafür sorgt, dass Abrechnungen und Prämien stimmen. Ungemütlich wird es, als die junge Technologin Kati und der neue Parteisekretär Werner auf der Baustelle erscheinen. Liebe, Verstrickungen und Lügen lassen Annäherungen zerbrechen.

25.1.2012 Sieben Sommersprossen, ein wunderbarer Film über die erste große Liebe, über die Schwierigkeiten an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Regie: Herrmann Zschoche, 1978. Die 14jährige Karoline und der 15jährige Robert, die früher mal im selben Haus wohnten, treffen sich in einem Ferienlager wieder. Einige Lehrer sehen nicht wohlwollend auf das junge Liebespaar. Intrigen und Eifersüchteleien entstehen, bis der Gruppenleiter für die Abschlussfeier, Shakespeares „Romeo und Julia“, beide für die Hauptrolle vorschlägt.

8.2.2012 Der kleine Muck Ein kleiner buckliger Töpfer wird in einem arabischen Dorf von den Kindern verulkt, gehänselt, gejagt. Er flüchtet in seine Töpferwerkstatt und schließt sich und die Kinder ein. Dann verzaubert er sie mit seiner Lebensgeschichte. Eine DEFA-Verfilmung nach dem Märchen von Wilhelm Hauf. (Familienabend)

22.2.2012 Heißer Sommer Zwei Gruppen von Oberschülern, elf Mädchen aus Leipzig, zehn Jungen aus Karl-Marx-Stadt trampen in die Sommerferien zur Ostsee. Es entsteht ein Wettstreit, wer wohl dort zuerst ankommt. Natürlich sind die Mädchen beim Trampen im Vorteil. Die Jungen sind auf Vergeltung aus und rächen sich. Der Spaß ist größer als der Ärger und die Liebe verführt sie alle. Erfolgreichster DEFA-Film mit über 6 Mio. Zuschauer,1968

Weitere Infos: M. Woerner, p.014 848435

Ein Gedanke zu “Filmclub – Filme aus der DDR

  1. Wer denkt sich nur derlei Filmbeschreibungen aus!

    „Ein selbstherrlicher Anarchotyp…,“ Ist das Zeitgeist?

    Anderseits könnte man den Gesamttext zeitgeistlich ausformen.

    „… doch dann taucht sie auf, Kati das Ibsenweib in Form einer ungedienten sozialistischen Quoteningenieurin. Vorbotin des Systemabsturz der nicht wie bei Spengler mehrere hundert Jahre für den Niedergang benötigte, nein 22 Jahre dann war Schluss.“

    Eine Leseempfehlung : http://www.amazon.de/Held-Ein-Nachruf-Michael-Klonovsky/dp/3424350583

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